Die Geschichte Berlins reicht bis in das 13.Jahrhundert zurück. Der Ortsname wurde zum ersten Mal im Jahr 1244 urkundlich genannt. Im Jahr 1451 wurde sie zur Residenzstadt ernannt und damit verbunden musste ihr Status „Freie Hansestadt“ aufgegeben werden. Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 forderte seinen Tribut und die Zahl der Bürger ging damals um die Hälfte zurück. Ein Großteil der Häuser wurde während der Gefechte in Mitleidenschaft gezogen. Nur langsam konnte sich Berlin von den Kriegsfolgen erholen. Die Bevölkerungszahl stieg durch die kluge Einwanderungspolitik des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm wieder an.

Geschichte Berlin - Die Geschichte der Stadt kurz erzählt. Nachdem Friedrich I König von Preußen wurde, wurde Berlin auch zur preußischen Hauptstadt gewählt. Die Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt wurden vereinigt wodurch die Königliche Haupt- und Residenzstadt Berlin entstand. Zur Reichshauptstadt wurde sie im Jahr 1871 im Rahmen des neu entstandenen Deutschen Reichs unter Reichskanzler Otto von Bismarck.

Unter den Nationalsozialisten wurde Berlin zur Reichshauptstadt und gewann so politisch an Bedeutung, obwohl die Parteizentrale der NSDAP in München verblieb. Die an Berlin vergebenen Olympischen Spiele im Jahre 1936 wurden von den Nationalsozialsten als Propagandaschau genutzt und anschließend entwickelten Hitler und sein Architekt Speer gigantomanische Pläne zur entwicklung Berlins als „Welthauptstadt Germania“, angelehnt an das römische Vorbild. Die jüdische Gemeinde in Berlin, damals bis zu 160.000 Menschen, wurde nahezu vollständig zerstört und die Menschen ins KZ nach Sachsenhausen verschleppt oder in das Vernichtungslager  nach Auschwitz deportiert. Der zweite Weltkrieg von 1939 bis 1945 führte zu einer fast vollständigen Zerstörung Berlins und die Stadt wurde im Anschluss nur langsam wieder aufgebaut.

Nach Kriegsende wurde Berlin im Mai 1945 in vier Besatzungszonen unterteilt. Die drei Westsektoren gehörten den Westalliierten USA, Frankreich und England. Der Ostteil stand unter der Verwaltung der Sowjetunion. Die immer größer werdenden Differenzen zwischen Ost und West auch aufgrund einer Währungsreform im Westen im Jahr 1948 und die Gründung der Bundesrepublik Deutschland sowie der DDR führten zu wachsenden Spannungen. Die wirtschaftliche Blockade West-Berlins wurde durch die Luftbrücke umgangen. Zur endgültigen Teilung der Stadt kam es im Jahr 1961, als die sowjetische Führung die Berliner Mauer baute und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) entstand. Im Jahr 1989 fiel die Berliner Mauer und zwei Jahre später folgte die Wiedervereinigung mit der Bundesrepublik Deutschland. Die maroden Stadtteile Ostberlins wurden und werden renoviert, modernisiert und teilweise neu aufgebaut. Heute ist Berlin eine glitzernde Weltmetropole und steht in einer Reihe mit New York, Paris, Moskau, London und Tokio.